Nein, kein Rollenspielpreis, das war der Goldene Becher. Vielmehr hatte
Schwesterchen von der Post einen Brief abgeholt, während ich in Indien war, und nun, da ich zurück bin, habe ich ihn endlich aufgemacht, und deswegen kann ich jetzt nicht über Indien schreiben sondern widme mich diesem Brief.
Der Inhalt? Ein Würfel, scheinbar mit goldener Folie überzogen, und wo die Eins sein sollte ist ein kleines Bild von etwas kaum erkennbaren. Ich dachte im ersten Moment, es sei eine
Rorschach-Figur. Nachdem Schwesterchen ja schon letztes Jahr beim
Hustle-the-Sluff dabei war, nehme ich an, dass es diesmal etwas ähnliches ist. Also, ab zu
Googles Blogsearch, und danach gesucht, und, wer sagt's denn, gleich
ein Treffer, bei
Daniel Gramsch, dem Zeichner von Alina Fox.
Aus einem
Kommentar ist zu entnehmen, dass
Daniel Rüd ebenfalls einen solchen Brief enthalten hat, aber noch nicht darüber gebloggt hat. Ein
weiterer Kommentar von Angie enthält sogar einen
Link, auf dem man erkennt, dass der vermeintliche Rorschachtest doch eine Kuppel ist, von Schloss Charlottenburg in Berlin, mit der Fortuna drauf. Passend für einen Würfel, durchaus.
Laut dem Fuchsbau deutet das ganze auf ein sogenanntes
Alternate Reality Game hin, eine Art elaborierter Mischung aus Live-Rollenspiel und Schnitzeljagd. Etwas, für das ich zur Zeit überhaupt nicht die Zeit habe, aber dann wiederum klingt es so spannend, dass ich sehr viel Lust darauf habe. Ich habe erst unlängst das spannende Buch
Convergence Culture von
Henry Jenkins vom
MIT CMS verschlungen, in dem er solche und ähnliche Phänomene beschreibt.
Drum fänd ich's spannend, doch dabei zu sein. Also, auf zu der
von Angie entdeckten Webseite, um mehr Informationen auszugraben. Angie, wenn Du das liest -- wie hast Du die Seite ausfindig gemacht? Und wer bist Du?
Wer sonst hat noch einen Würfel erhalten?